Archiv für die Kategorie ‘Veganes Leben’

Veganer Löwenzahnhonig

Veröffentlicht: April 8, 2014 in Veganes Leben

Coole Sache! 🙂

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Weihnachtliche vegane Vanille Seufzer

Veröffentlicht: November 27, 2013 in Veganes Leben
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Was sind eure veganen Lieblings-Plätzchenrezepte?

Weihnachten & Gezwitscher

Veröffentlicht: November 26, 2013 in Allgemein, Veganes Leben
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Es hat heute das erste Mal so richtig geschneit. 🙂

Passend dazu, eine toller Link, auf dem man eine Liste von veganem Weihnachtsfutter findet:

http://vegane-bewegung.de/news/vegane-weihnachtssuessigkeiten-erweitert-mit-uns-die-liste.html

Und… Ich zwitschere. 😀

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Kochmuffel-Dasein

Veröffentlicht: November 16, 2013 in Veganes Leben
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Hach, das Bild bringt mich immer wieder zum Schmunzeln… 😀

Aber trotzdem, irgendwie trifft es den Nagel auf den Kopf. Viele Menschen glauben einfach, Veganismus sei der pure Verzicht. Und ganz ehrlich, ich war mit zum Beginn meiner Veganer-Karriere auch sicher, in Zukunft ein trostloses, genussfreies, meiner Moral unterworfenes Leben führen zu müssen… 😉 Nein, ich war mir nicht im Klaren darüber, WIE abwechslungsreich eine rein pflanzliche Ernährung sein kann. Und mittlerweile hat man ja nicht nur die „Grundnahrungsmittel“ zur Verfügung. Das Angebot an veganen „Special-Foods“ wird größer und größer und größer….

Zwangsläufig muss man sich, wenn man sich vegan ernähren will,  mehr mit Lebensmitteln und deren Inhaltsstoffen auseinandersetzen. Und ja, auch ne Menge „Convenience-Food“ fällt flach. Aber um so mehr man herausfindet, desto glücklicher ist man im Nachhinein, dass man dieses Zeug nicht mehr isst.

Und ich glaube, das erklärt auch, warum so viele Menschen mit dem Eintritt in die „vegane Welt“ ihre Liebe zum Essen neu entdecken. Es wird gekocht, gebacken und fotografiert… Wird schon schwer nen „veganen Blog“ zu finden der keine Fotos von Nahrungsmitteln erhält. Das tollste daran ist aber, dass diese Sachen häufig mit so viel Kreativität und Liebe zubereitet und angerichtet worden sind, dass man meint, da sind „Sterneköche“ am Werk.

Mich machen diese Fotos immer hungrig. Und ja, ich gebe zu, auch ein bisschen melancholisch… 😉
Weil ich hab mich in der letzten Zeit zu so nem richtigen Kochmuffel entwickelt. Und diese Bilder führen mir das doch ziemlich deutlich vor Augen.

Also, ich liebe Essen… Immer noch. Aber ich bin in der letzten Zeit so unmotiviert und unkreativ was das Kochen angeht. Und ich würde das alles gern mal probieren, was die Menschen da in ihren Rezeptblogs veröffentlichen… So lange ich es nicht selber kochen muss. 😉 Früher, in Vegetarier-Zeiten, hab ich wesentlich mehr gekocht und experimentiert, viele viele Kochbücher gelesen, fast jedes Wochenende gebacken und manchmal stand ich echt ewig in der Küche. Kochen war mein Hobby. Mittlerweile hab ich mein „Standartessen“ und versuche den Aufenthalt in der Küche so kurz wie möglich zu halten. Naja, Zeiten ändern sich…. Falls ich allerdings mal wieder Bock hab, so richtig kreativ zu kochen… An Rezepten mangelt es in der veganen Szene definitiv nicht! 🙂

Da es mir aber momentan dennoch an Motivation für eine längere Küchensession fehlt…. Gibt’s heute Abend Nudel. Und was soll ich sagen? Ich freu mich drauf! 😀

Veganismus auf 3 Ebenen

Veröffentlicht: November 10, 2013 in Gedanken, Veganes Leben
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Ordnung ist das halbe Leben… Oder die halbe Diskussion.

Vieles ist (für andere) selbstverständlich und vielleicht wird sich der ein oder andere jetzt fragen…. Was will sie denn jetzt? Versteht sich doch von selbst…. Für mich war es bis vor kurzem nicht selbstverständlich, in meiner Argumentation herrschte keine Ordnung. Bei der Frage: Warum vegan leben? explodierte ich regelrecht. Und Argumente aus diversen Bereichen sprudelten aus mir heraus. Wild durcheinander. Und die Argumente der Gegenseite springen oft auch von einem Bereich zum anderen. Wird gerade noch erläutert, dass der Mensch ja schon immer Tiere gegessen hat und es deshalb unnatürlich ist, keine Tiere zu essen (Ethik), geht’s im nächsten Atemzug darum, dass es unmöglich ist, Landwirtschaft ohne Tiere zu betreiben (Umwelt). Als nächstes fliegt einem der Satz um die Ohren, dass es auch gar nicht gesund ist, sich pflanzlich zu ernähren, weil die Evolution habe schließlich gezeigt, dass der Mensch Fleisch essen muss (Gesundheit), der Mensch ist halt ein Jäger (Ethik).

(Hach, ich überlege mir echt, hier die besten Argumente aufzulisten, die mir in der Woche so zum Thema „Fleisch essen ist gut und richtig“ entgegengebracht wurden…. Aber naja, man kann sich auch einfach „77 Gründe die Fleischesser sagen“ angucken, damit wäre dann eigentlich alles erläutert….)

Naja, auf jeden Fall habe ich festgestellt, dass ein wildes Durcheinander an Argumenten kein guter Ausgangspunkt ist um ne sinnvolle Diskussion zu führen (Welch Wunder). Ich kam also dank Themenwoche auf zeitonline endlich auf den Trichter: Erst mal Luft holen und rausfinden: Auf welcher Ebene wird gerade über den Veganismus diskutiert? Dann die passenden Argumente suchen. Und auch die Gegenseite immer darauf aufmerksam machen, vor welchem Hintergrund gerade das Thema diskutiert wird.

Also um es kurz zu sagen: Erst denken, dann reden! 🙂 Gilt für beide Seiten.

Meine Argumente für den Veganismus lassen sich auf 3 Ebenen aufteilen:

  • Ethik
  • Umwelt
  • Gesundheit und Ernährung

Gesellschaft wäre vielleicht noch ein vierter Punkt. Aber der Punkt Ethik deckt auch die meisten „gesellschaftlichen Argumente“ mit ab.

Mein Entschluss vegan zu leben, war bei mir eine ethische Entscheidung. Für andere finden sich die Gründe für die Umstellung auf eine vegane Lebensweise in andere Bereichen… Umweltschutz oder Gesundheit/Ernährung.

Vegan zu leben, ist für mich die einzig mögliche Lebensweise um meinen Werten gerecht zu werden. Ich will nicht, dass Tiere für meinen „Genuss“ leiden müssen. Und was toll ist: 🙂 Nebenbei tut’s auch noch der Umwelt gut. Aber wie sehr sich meine alte Ernährungsweise auch auf die Umwelt ausgewirkt hat wurde mir erst im Laufe meiner „Recherchen“ bewusst… Als ich bereits (aus ethischen Gründen – wegen den Tieren) beschlossen hatte, auf tierische Produkte zu verzichten. Der gesundheitliche Aspekt ist der, der mir persönlich am wenigsten bedeutet und mit dem ich mich bis jetzt auch am wenigsten auseinandergesetzt habe. (Solange es mir gut geht! 😉 )  Ich hatte auch früher nie das Gefühl, mich ungesund zu ernähren, ich wollte nicht abnehmen oder ähnliches…. Natürlich wurde ich auch zwangsläufig mit den gesundheitlichen Themen die mit Veganismus in Verbindung stehen konfrontiert: B12 Mangel bzw. Substitution, weniger Eiweißquellen zur Verfügung zu haben und auch die „Warnungen“ vor Soja haben mich anfangs verunsichert. Aber umso länger ich mich damit auseinandergesetzt habe, desto klarer wurde mir auch, dass eine Ernährung mit Milch und Milchprodukte auch nicht 100%ig gesund ist, nicht 100%ig gesund sein kann…. Allein wenn man sich vor Augen führt, dass es von der Natur eigentlich nicht vorgesehen ist, auch als Erwachsener noch Muttermilch zu konsumieren und was Kuh und Huhn in der Industrie alles zum Futtern bekommen… Nee, das kann nicht gesund sein….